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Projektantrag im Normalverfahren

Die meisten Projekte, die den Großen Wellenkanal nutzen, sind im Normalverfahren zu beantragen. Dabei ist aus organisatorischen Gründen eine möglichst frühzeitige Planung von Nöten. Vorzugsweise sollte eine erste Anfrage etwa zwei Jahre vor dem geplanten Projekt stattfinden, wobei insbesondere die folgenden Punkte bezüglich der technischen und finanziellen Machbarkeit der Experimente im GWK mit dem Betriebsleiter des FZK abzustimmen sind:

Technische Machbarkeit

  • Versuchskonzept und -methodik
  • Modelleinbau und Modellausbau
  • Einsatz von Mess-, Beobachtungs- und anderen Geräten
  • Versuchsprogramm (Wasserstände, Wellenparameter, Testdauer etc.)

Finanzielle Machbarkeit

  • gesamte Nutzungszeit (Ein- und Ausbau, Umbau- und Versuchszeiten)
  • Personaleinsatz aus dem Projekt
  • Kostentenplan und Kostenerstattung für die GWK-Nutzung

Für die Aufnahme in den Nutzungsplan (etwa ein Jahr im Voraus) muss die Bewilligung für den Projektantrag entweder vorliegen bzw. mit großer Wahrscheinlichkeit in Aussicht gestellt sein. Die endgültige Nutzungsbestätigung muss beiderseits spätestens sechs Monate vor Beginn der geplanten Nutzung schriftlich erfolgen.

Zwei Monate nach der Nutzungsbestätigung, d.h. spätestens vier Monate vor Nutzungsbeginn, soll die Detailplanung dem Betriebsleiter vorgelegt werden. Dieser lädt die Nutzer zu einem Abstimmungsgespräch ein, wobei eine noch frühzeitigere Abstimmung mit dem Betriebsleiter die Besprechung vereinfachen und beschleunigen wird. Die endgültige Detailplanung, die aufgrund der Ergebnisse des Ab­stimmungs­ge­sprächs mit dem Betriebsleiter überarbeitet wurde, muss spätestens zwei Monate vor Beginn des Modelleinbaus vorliegen. Die Detailplanung muss mindestens folgende Punkte beinhalten:

  • Modelleinbau incl. detaillierter Zeichnungen,
  • Messgeräteeinsatz mit Lageplan der Messaufnehmer,
  • Datenerfassung und -speicherung,
  • Versuchsprogramm, bestehend aus einem detaillierten Zeitablaufplan für Ein-, Aus- und Umbauten des Modells sowie der Einzeltests mit Angabe der gewünschten Wellenparameter,
  • Personal- und Geräteeinsatz.

Ein endgültiger Kostenplan unter Berücksichtigung der bewilligten Finanzmittel für die Experimente im GWK auf der Grundlage der einvernehmlich mit dem Betriebsleiter überarbeiteten Detailplanung der Experimente ist, zusammen mit der endgültigen Detailplanung, ca. zwei Monate vor Beginn des Modelleinbaus vorzulegen. Mehrkosten, die nicht in der Verantwortung des FZK liegen, sind durch den Nutzer zu tragen.

Spätestens vier Wochen vor Beginn des Projekts wird die geplante Nutzung und Dauer dem Nutzer durch den Betriebsleiter endgültig bestätigt.

Eine zusammenfassende Übersicht über die Antragsprozedur im Normalfall zeigt die folgende Grafik. Während der gesamten Antragsphase werden selbstverständlich alle Nutzer vom Team des FZK umfangreich unterstützt.